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Theodor Fürst - Kunstmaler

Aquarelle, Ölbilder, Zeichnungen



Theodor Fürst
Theodor Fürst - Kunstmaler,
Geboren 1946 in Nürnberg - gestorben 2008
Den Kunstmaler Theodor Fürst zu beschreiben, dessen Handwerk ihm anscheinend leicht von der Hand ging, gelingt am besten frei nach der Rezession aus der Bad Windsheimer Zeitung, Landkreis Neustadt vom 24. Januar 1984:

Mit Theodor Fürst begegnet man einem Maler, dem die Heimat am Herzen liegt. Das zeigen seine Bilder mit beredter Sprache. Der Verzicht auf Deckweis ermöglicht es, die Neutralität der Leinwand als natürliche Leichtigkeit in seine Werke zu integrieren. Dort, wo er das Idyllische, Romantisch-Verträumte, Typische der Landschaft und Siedlungen sieht, fasst er es mit dem Pinsel in der ihm eigenen Verarbeitung.

In früheren Werken deckt er die Fläche ganz, und dabei gelingen ihm geschlossene, stimmige Bilder, die in realistischer Farbgebung alle Züge der Landschaft einfangen. Bildkomposition und Auffassung sind herkömmlicher Art, warm in der Empfindung, stark im Ausdruck und genau im Detail. Wären es nur solche Werke, man würde sich zufriedengeben und das besondere Raffinement bewundern, mit dem Theo Fürst seinen Pinsel führt. Doch beim Betrachten fallen einem ausnehmend reizvolle Aquarelle auf, die kaum die Bildfläche decken, nur andeuten, in einer Technik, die fremdartig, aber duftig und leicht, schwebend-durchsichtig und strahlend das abbilden, was unbedingt zum Verständnis nötig ist. In dieser Reduzierung auf das Wesentliche, Flüchtige, nähert sich Theo Fürst der alten, knochenlosen Malerei der Chinesen, die ohne Umrißskizzierung ein Bild fertigt, das flüchtig hingeworfen wirkt, in Wahrheit aber auf einer ins Genaueste gehende Technik des Pinselstrichs beruht. In China haben nur die großen Meister, wie Chi Pai Chi, meisterlich gemalt.

Theo Fürst hat alle Ansätze dazu, mit diesem Stil der fränkischen Landschaft und ihren Reizen neue Betrachtungsweisen abzugewinnen. Zweifellos eine bemerkenswerte Variante in dem sich bietenden Einerlei herkömmlicher Malerei. Er vereinfacht, abstrahiert geringfügig und zeigt doch unverkennbar Fränkisches; so entstehen Bilder von unverwechselbarer Handschrift. Interessant vielleicht in diesem Zusammenhang seine stürmische Entwicklung zu noch mehr Abwerfen von Ballast, noch mehr Vereinfachung - ein karger Bildstil, der Aufsehen erregt.

Dem Betrachter fällt es leicht zu folgen, zu verstehen, alles bleibt versöhnlich, aber in seltsamer Weise eigenständig-neu. Und dabei sind diese Bilder so unaufdringlich bescheiden, dass einem erst beim zweiten Betrachten das einzelne Werk in einer Gallerie auffällt, und man plötzlich merkt, das trotzdem Eindringliches gesagt wird.
Theodor Fürst Grosse Retrospektive

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